Die Geojoker-Seite wurde aktualisiert. Spannender als die neuen Features ist aber m.E. der Umfang. Mehr als 300 Telefonjoker stehen hier bereit, zugänglich für jeden der sich auch auf die Liste setzen läßt. Praktische Sache, hat uns auch schon mehrfach geholfen.
Ergänzung: Wie Nik schon geschrieben hat sind es nicht über 300, sondern über 500. Wer die komplette Liste haben will, sollte nicht (wie ich bisher) die Suchefunktion, sondern die Exportfunktion benutzen.
Nur ein kleiner Trick für zwischendurch: Wer oft in bestimmten Gebieten unterwegs ist, kann sich für die GoogleMap Ansicht in Geocaching.com auch Lesezeichen im Browser anlegen. Dafür zeigt Google eine entsprechende Funktion im Kartenbereich mit an. Diesen Link muss man evtl. noch etwas korrigieren und mit den Zahlen rumspielen, weil sich das manchmal etwas verschiebt. Dann kann es aber sehr praktisch sein, den gewünschten Kartenausschnitt schnell mal eben abrufen zu können.
In großen Städten nach Caches zu suchen ist immer problematisch. Leider ist Berlin ziemlich groß. Dementsprechend frustriert waren wir bei einigen Caches, haben sogar an einem Tag das Cachen ganz abgebrochen weil wir einfach keine Lust mehr hatten. Das war uns noch in keinem Urlaub passiert…
Brandenburger Tor
Ganz okay waren die Caches in Tiergarten. Hier hatte man halbwegs die Ruhe um zu suchen. Auch die zwei Virtuals am Potsdamer Platz (ein echter und einer nur derzeit als Ersatz) gingen ohne Probleme. Frustierend hingegen waren die Caches bei denn man ohne Hint an ziemlich öffentlichen / belebten Orten suchen sollte. Das war noch nie mein Ding. Wer das mag, dem stehen hier zahlreiche Caches zur Verfügung. Seltsam waren auch die 3 Caches die wir gemacht haben, bei denen die Dosen auf Friedhofsgelände lagen. Einmal sogar unter einem Grabstein.
Ein Stück weit versöhnt mit Berlin hat mich dann wieder das Event auf dem wir dann waren. Hier haben wir jede Menge netter Berliner Cacher kennengelernt (die auch von hier nochmal herzlichen Grüßen möchte und die mir hoffentlich meine harten Worte über Berlin verzeihen). Hier hat man uns dann eher die Caches weiter außen nahegelegt (als Touris waren wir hauptsächlich im Stadtkern von Berlin).
Rätselcaches sind zum rätseln da, aber manchmal braucht man einen kleinen Schubser wenn es darum geht die richtige Geheimschrift zu finden. Besonders wenn es um Bild geht, da man nach denen ja nur schlecht suchen kann. Hier ist eine Übersicht populärer Codes:
ASCII Code (dezimal)
ASCII Code (hexadezimal)
Braille (Blindenschrift)
Dancing men (aus einer Sherlock Holmes Geschichte)
Flaggenalphabet
Freimaurer-Alphabet / Pigpen
Morsecode
Kennst du noch weitere? Dann sag’ mir bescheid!
Wenn es um umbekannte Zeichen oder vertauschte Buchstaben geht kann der CodeBrecher auch helfen!
In Großstädten Caches zu suchen ist ja was anderes und ehrlich gesagt nicht meine Lieblingsumgebung. So hat mir das Cachen in Hamburg auch nicht so gut gefallen.
Eine rühmliche Ausnahme ist dabei der Tunnel Twin Cache (GC15DH4) in Hamburg. Der ist zwar auch super-muggellig, hat aber dafür ein ganz besonderes Ambiente. Wo sonst kann man einen Cache in einem Tunnel unter einem großen Fluss suchen?
Manchmal ist es nützlich zu wissen was man da in GoogleMaps sieht. Für die Planung, für Rätselcaches, usw. Da hilft das Mashup WikiMapia. Es ergänzt GoogleMaps um eine Community die Orte markiert und beschriftet. öffentliche Gebäude, Denkmäler, Infos, allerdings auch Dinge die Kaffeeflecken die beim einscannen einstanden sind. Ich gehe jetzt erst mal ‘nen Kaffee trinken…
Der eine oder andere Geocacher hat bestimmt auch schon mal was von OpenStreetMap gehört. Quasi eine Weltkarte nach dem Wikipedia Prinzip. Jeder kann mitmachen. Und um mitzumachen läuft oder führt man die Wege an einem Ort ab. Möglichst komplett. Und das hat mich unglaublich an ein uraltes Spiel vom C64 namens “Kid Grid” erinnert.
Kid Grid
Hier musste man alle gestrichelten Linien ablaufen ohne den Bösewichtern zu begegnen um so den Level zu gewinnen. Die Ähnlichkeit ist schon verblüffend. Nur: Wer sind bei OSM die Bösewichter…?